Aktuelle Termine siehe unter Termine

Aktuelle Entwicklung zur Reform des Hochschulgesetzes

Seit 2019 wird im Ministerium von geplanten Änderungen des bayerischen Hochschulgesetzes gesprochen. Aber erst im Frühsommer 2020 gab es erste vage Informationen. Im September 2020 kamen dann konkrete Vorschläge, es folgte eine Anhörung am 14. Oktober 2020 im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst. Der vhb, der die Professorinnen und Professoren an HAWs vertritt, wurde nicht gehört!

In zahlreichen Gesprächen mit unseren Kolleginnen und Kollegen zeigte sich, dass der Gesetzentwurf des Ministeriums an vielen Stellen für uns nicht akzeptabel ist. Mit einem offenen Brief an die Herren Söder, Sibler und Brannekämper haben wir inzwischen reagiert. Ebenso wurde ein Vorschlag zur Organisationsstruktur ausgearbeitet.

Weitere Dokumente finden sich im Mitgliederbereich (passwortgeschützt).

Offener Brief an das Ministerium (Dez. 2020)

In einem offenen Brief, initiiert vom vhb, wenden sich Professorinnen und Professoren an das Ministerium. Mittlerweile haben 870 Menschen unseren offenen Brief unterzeichnet. Am 14.12.2020 haben wir diesen per Post an  Herrn Ministerpräsident Dr. Söder, Herrn Staatsminister Sibler und Herrn  Ausschussvorsitzenden Brannekämper gesendet.

Link zum Aufruf zum Unterzeichnen des offenen Briefes

Direkter Link zum Brief

Vorschlag des vhb zur internen Organisationsstruktur bayerischer Hochschulen vom Januar 2021

Herr Staatsminister Sibler möchte mit allen betroffenen Gruppen ins Gespräch kommen. Ideale Voraussetzungen also, um in einen breiten gesellschaftlichen Dialog einzutreten.

Als Beitrag des vhb haben wir eine Organisationsform für unsere Hochschulen skizziert, die moderne, partizipative Führungskultur und Organisation mit effektiven Strukturen und Abläufen kombiniert. So soll die Doppelbefassung von Gremien mit Sachverhalten minimiert werden. Das Prinzip der Subsidiarität mit entsprechender Handlungsfähigkeit und -autonomie wird bis auf die Ebene der Fakultäten, in denen sich Forschungsgruppen, Studiengänge und Transferaktivitäten finden, durchdekliniert. Die Fakultät wird damit zum zentralen Ort der Partizipation nicht nur für Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, sondern auch für Studierende und Mittarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Für hochschulweite Belange und insbesondere für die Mittelverteilung wird der Senat zum entscheidenden Gremium, in dem alle Gruppen der Hochschule repräsentiert sind. So können vor dem Hintergrund der vom Ministerium in Aussicht gestellten größeren Autonomie der Hochschulen effizient Entscheidungen getroffen werden.

Es wird eine Professionalisierung des Hochschulrates durch Umgestaltung zu einem effektiven, demokratisch legitimierten Aufsichtsgremium erreicht. Das Einbringen der Expertise seiner externen Mitglieder wird eingefordert; die Scharnierfunktion zu den Belangen der Region geschärft.

Unsere Vorschläge zur Organisationsstruktur haben wir am 11. Januar 2021 an Herrn Staatsminister Sibler gesandt. 

Der komplette Vorschlag kann hier heruntergeladen werden